Das neue Schuljahr und die neuen Hoffnungen:)
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Geschichte

In seiner Geschichte unterlieg der Komplex der Fachschulen Nr. 1 in Międzyrzec Podlaski vielen Verwandlungen. Die ersten Erwähnungen von der Handwerkschule in Międzyrzec Podlaski stammen aus dem Jahre 1835. Damals entstand in der Stadt eine Sonntagsschule für die zukünftigen Handwerker. Schüler erwarben dort die Fähigkeit des Lesens und Schreibens auf Polnisch und Russisch und das Wissen über Arithmetik, Religion, Ethik, Maß- und Mengeangaben, Währungssystem, Linearzeichnung, Gesundheit und Umwelt. Diese Schule existierte bis 1858.

Am 22. August 1927 wurde die erste Berufsschule in der Stadt eröffnet. Sie war die einzige schulische Einrichtung in der Stadt, die während des 2. Weltkriegs offiziell funktionieren durfte. So wurde sie sehr gern von den jungen Menschen besucht, die dadurch nicht nur Straßenrazzien oder Zwangsarbeiten vermeiden, aber auch die Ausbildung in diesen schweren Zeiten bekommen konnten. Die Berufsschule gab den Schutz den Lehrern, die sehr oft die verbotenen Fächer unterrichteten. Międzyrzec Podlaski war zu dieser Zeit ein Bezirkzentrum des geheimen Unterrichts.

Seit dem Schuljahr 194647 begann man die niedrigeren Berufsschulen in die mittleren Berufsschulen mit Gymnasiumrecht zu verwandeln. So bekam auch die Schule in Międzyrzec Podlaski einen neuen Namen – “Die Öffentliche Mittlere 3-jährige Berufsschule“. Der Unterrichtsplan befasste folgende Fächer: Polnisch, Geschichte, Wirtschaftsgeografie, Chemie mit Werkstoffkunde, Physik mit Maschinenbaukunde, Betriebsorganisation, technische Zeichnung, Mathematik, Rechnungswesen, Hygiene, Polensdienst, Religion, Verhalten. Praxis erworben die Schüler in Handwerkbetrieben als Lehrlinge.

In der Zeit gleich nach dem Krieg herrschte ein allgemeiner Mangel an didaktischen Mitteln, Schulgeräten und Büchern. Schlechte materielle Wohnverhältnisse der Schüler, Mangel an Kleidung und Schuhen – besonders im Winter – das sind nur einige der vielen Schwierigkeiten auf die die Schüler der Berufsschule in Międzyrzec Podlaski gestoßen haben. Dagegen fehlte bestimmt nicht an Enthusiasmus, Engagement, Arbeitsamkeit und Passion. Dank diesem Engagement und finanzieller Unterstützung der Stadtführung und des Schulamtes konnte die Berufsschule in einem neu restaurierten und zum Teil ausgestatteten Gebäude normal funktionieren.

Während der ersten Sitzung des Schulrates wurde eine neue Schülermitverwaltung ins leben gerufen. Man eröffnete auch die Schulbibliothek und Gemeinschaftsraum.

Die Schule besuchten außer den einheimischen Jugendlichen auch die Schüler aus den neben liegenden Dörfern. Wegen der großen Entfernungen und des Kommunikationsmangels mussten sie eine Unterkunft in der Stadt finden. Die Plätze, wo sie wohnten wurden mindestens 2-mal im Jahr durch Lehrer kontrolliert. Nur die vertrauensvollen Menschen durften die Jugendlichen aufnehmen.

Den großen Wert legte man auf die Kleidung des Schülers. Jeder trug eine Mütze so genannte “Maciejówka“ und eine dunkle Uniform.

Seit Herbst 1948 war eine neue Ideologie im Schulprogramm deutlich zu sehen. Die Bücher wurden geändert; man feierte neue kommunistische Feste; gefördert wurde Teamarbeit; es entstanden sozialistische Jugendorganisationen.

Wirtschaftsveränderungen verursachten, dass nicht alle Schüler in Handwerkbetrieben beschäftigt werden konnten. Deswegen wurden Schulwerkstätte für Jungen und Mädchen organisiert.

Während dieser Zeit nahmen die Schüler der Berufsschule in Międzyrzec Podlaski an vielen Wettbewerben teil – oft mit Erfolg.

Gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen bestimmten deutlich in den frühren 50-er Jahren die Ziele einer Berufsschule. Diesen Verwandlungen unterlieg auch die mittlere Berufsschule in Międzyrzec Podlaski. In einem neuen Gebäude dauerte die Lehre nur 2 Jahre. Die Hauptaufgabe der neuen Schule war die Erziehung der sozialistisch bewussten, dem Kommunismus treuen Menschen. Außer dieser, aus heutiger Perspektive nicht besonders ehrenvollen Funktion, spielte die Schule eine wichtige Rolle bei der Analphabetismusbekämpfung. An dieser Aktion nahmen selbst die Schüler teil, die seinen Eltern, Großeltern oder Nachbarn die Grundlagen der Schriftkunst beibrachten.

Das Schülerniveau war in dieser Zeit eher niedrig. Ursachen gab es viele: vor allem Mangel an Schulbüchern, unsystematisches Lernen, das Schwänzen der Schule wegen der Feldarbeiten. Trotzdem nahmen die Jugendlichen an dem Stadtleben aktiv teil. Sie sammelten Altmetall, Altpapier, Lappen, betreuten die alten und einsamen Menschen, leisteten Hilfe dem Waisenhaus, räumten die Stadt auf.

Vom Jahr zu Jahr besuchten die Schule mehrere Schüler. 196061 waren es schon 179 Personen. Die Entstehung neuer Betriebe in der Stadt verursachte die Eröffnung weiterer Abteilungen und Richtungen in der Schule.

1963 verließ die Schule ihr Leiter, Włodzimierz Furman, und seine Stelle trat Kazimierz Wernicki an, der ein neues Schulgebäude, Internatgebäude und Werkstattgebäude zu bauen begann.

1971 wurde ein Bauwesentechnikum eröffnet. Damals besuchten ihn 40 Schüler, 2 Jahre später - schon 150 Personen. Die gut ausgebildeten Absolventen wurden gern in allen Betrieben beschäftigt.

1972 wurde der Bau der neuen Schulgebäude beendet. Die Schüler bekamen zur Verfügung 15 gut ausgestatteten Klassenräume, Arzt- und Zahnarztkabinett, Bibliothek und Gemeinschaftsraum. Die großen Räume beeinflussten positiv das Lern- und Lehrprozess und ermöglichten die Eröffnung neuer Bildungsrichtungen.

1973 wechselte sich der Schulleiter. Die Schule betreute seither Jerzy Solarski. Ein Jahr später bekam die Schule einen neuen Namen. Am ersten September 1974 wurde “der Komplex der Fachschulen Nr. 1“ in Międzyrzec Podlaski, der bis heute funktioniert, eröffnet. Die Schule erlebte ihre Blütezeit – mit vielen Erfolgen gekrönt. Das geschah dank den Lehrern, die mit den Schülern richtig umgehen konnten. Man legte den großen Wert nicht nur auf Ausbildungsniveau aber auch auf die Ästhetik und innerliches Wohlgefühl der Schüler. Besonders gefördert waren die begabten Schüler; für alle wurden zusätzlicher Unterricht und Interessenzirkel organisiert.

Die Schüler nahmen an dem Sportunterricht sehr gern teil. Viele von ihnen trainierten auch außer dem Unterricht und brachten auf dem Sportgebiet große Leistungen. Des großen Interesses erfreuten sich Tanz- und Musikbands, die für die kulturellen und artistischen Rahmen für alle Schulfeste sorgten.

Im Schuljahr 198687 wurde das erste in der Woiwodschaft Bialskopodlaskie 5-jährige Elektronische Technikum eröffnet. Ein Jahr später ergriff M.A. Jan Juszczak die Schulleiterfunktion. Dank seinem Engagement sind 2 gut ausgestattete Werkstatträume für das neue Technikum und 2 Informatikräume entstanden. Diese Klassenräume werden mit dem Zeitlauf um die neuen, durch die Schüler selbst gemachten, didaktischen Mittel bereichert.

Ende der 80-er Jahre wuchs ständig die Zahl der Jugendlichen, die ihre Ausbildung im Komplex der Fachschulen Nr. 1 vorsetzen wollten. Deswegen war es notwendig, für die neuen Klassenräume zu sorgen. Dieses Problem löste man im Schuljahr 199192, indem man 10 Internaträume an neuen Verwendungszweck anpasste.

In den 90-er Jahren entstanden dank der Mitarbeit der Schulleitung, Sportlehrer, Eltern und Schüler neue Sportobjekte: Fußballplatz, Basketballplatz, Aschenbahn, Platz für Kugelstoß. Krafttrainingshalle und kleine Sporthalle.

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